Flugzeug tötet Bären-Mutter kurz nach Landung

dpa Yakutat. Bei der Landung eines Passagierflugzeugs im US-Bundesstaat Alaska ist es zu einer Kollision mit einem Braunbären gekommen. Das Tier, eine Bären-Mutter, starb bei dem Zusammenstoß. Ihr Junges blieb unversehrt.

Ein Flugzeug der Alaska Airlines steht mit beschädigtem Triebwerk auf dem Flughafen von Yakutat. Das Flugzeug kollidierte beim Landen mit einem Braunbären. Das Tier starb. Foto: R E Johnson/AP/dpa

Ein Flugzeug der Alaska Airlines steht mit beschädigtem Triebwerk auf dem Flughafen von Yakutat. Das Flugzeug kollidierte beim Landen mit einem Braunbären. Das Tier starb. Foto: R E Johnson/AP/dpa

Im US-Bundesstaat Alaska hat ein Flugzeug einem Medienbericht zufolge kurz nach der Landung eine Braunbärin erfasst und getötet.

Die Menschen an Bord der Boeing 737-700 seien bei dem Vorfall nicht verletzt worden, berichtete das Lokalblatt „Anchorage Daily News“ am Sonntagabend (Ortszeit) unter Berufung auf einen Sprecher des zuständigen Verkehrsministeriums. Ein etwa zwei Jahre altes Jungtier, das die Landebahn zusammen mit der Mutter überquert habe, sei unversehrt geblieben. Zu seinem Verbleib wurden keine Angaben gemacht.

Der Unfall habe sich am Samstagabend kurz nach Landung der Maschine in Yakutat am Golf von Alaska ereignet. Das Flugzeug sei beschädigt worden und zunächst nicht weitergeflogen. Die Reparatur werde mehrere Tage dauern, teilte Alaska Airlines nach Angaben der Zeitung mit.

Der Flughafen von Yakutat sei teilweise eingezäunt. Die Mitarbeiter hätten die Rollbahn etwa zehn Minuten vor der Ankunft des Fluges geräumt, sagte der Ministeriumssprecher weiter. Tiere seien da nicht gesichtet worden. Erst als der Flieger nach der Landung ausrollte, entdeckten die Piloten die beiden Bären, hieß es weiter.

In der Vergangenheit habe es in Alaska Berichte über Flugzeuge gegeben, die Rehe, Gänse, Karibus und andere Tiere erfassten, sagte der Sprecher weiter. Es sei aber das erste Mal, dass er von einem Zusammenstoß mit einem Bären höre.

© dpa-infocom, dpa:201116-99-348775/2

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Erstellt:
16. November 2020, 11:23 Uhr

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