Giffey fürchtet Zunahme häuslicher Gewalt an Weihnachten

dpa Berlin. Zwar werden die Corona-Maßnahmen um die Weihnachtstage gelockert, dennoch ist das gesellschaftliche Leben in vielfältiger Weise eingeschränkt. Die Familienministerin sieht in den Beschränkungen auch Gefahren.

Familienministerin Franziska Giffey (SPD) befürchtet eine Zunahme von häuslicher Gewalt an Weihnachten. Foto: Kay Nietfeld/dpa/Archiv

Familienministerin Franziska Giffey (SPD) befürchtet eine Zunahme von häuslicher Gewalt an Weihnachten. Foto: Kay Nietfeld/dpa/Archiv

Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) befürchtet wegen der Corona-Beschränkungen mehr häusliche Gewalt an Frauen um die Weihnachtstage.

In der Zeit der Kontaktbeschränkungen im Frühjahr seien die Anrufe beim Hilfetelefon gegen Gewalt an Frauen „hochgegangen um etwa 25 Prozent gegenüber 2019, auffällig war es an den Osterfeiertagen“, sagte Giffey den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Samstag). Derzeit gebe es bis zu 480 Telefonberatungen in der Woche zu häuslicher Gewalt. Giffey geht dabei von einer großen Dunkelziffer aus.

Das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ ist ein bundesweites Beratungsangebot für Frauen, die Gewalt erlebt haben oder noch erleben. Unter der Nummer 08000 116 016 und via Online-Beratung werden Betroffene unterstützt - anonym und kostenfrei.

© dpa-infocom, dpa:201205-99-578327/3

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Erstellt:
5. Dezember 2020, 01:30 Uhr

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