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Groos bleibt Museumschefin

Stuttgart verlängert den Vertrag der Direktorin am Schlossplatz bis 2024

Stuttgart - Die Stadt hat den Vertrag der Direktorin bis 2024 verlängert.Tim Schleider

Ulrike Groos bleibt dem Stuttgarter Kunstmuseum als Direktorin erhalten. Der Stiftungsrat des Hauses unter Vorsitz des Kulturbürgermeisters Fabian Mayer hat am Mittwoch den Vertrag der Kunsthistorikerin bis 2024 verlängert. Dazu erklärte der CDU-Politiker: „Seit Übernahme der Leitung durch Frau Groos hat das Kunstmuseum eine tolle Entwicklung genommen. Ein Besuch steht heute ganz oben auf der To-do-Liste jedes kulturaffinen Besuchers der Landeshauptstadt.“

Groos, Jahrgang 1963, wechselte 2010 von der Kunsthalle Düsseldorf nach Stuttgart. Sie wurde hier Nachfolgerin von Marion Ackermann und setzte nahtlos deren erfolgreiche Aufbauarbeit an der Städtischen Galerie im markanten Neubau am Schlossplatz fort. Neben der Pflege der Sammlung und markanten Akzenten mit jungen Künstlern hat sie mit ambitionierten Sonderausstellungen auch die überregionale Kunstkritik auf das Kunstmuseum aufmerksam gemacht.

Michel Majerus, Candice Breitz und Patrick Angus widmete sie wichtige Einzelausstellung. Dem Projekt „I Got Rhythm. Kunst und Jazz seit 1920“ gelang es, die eigentlich ungegenständliche Musik zum Gegenstand der Betrachtung zu machen. Derzeit bietet die Ausstellung „Ekstase“ Gesprächsstoff in der Stadt. Zudem ist ihr eine starke Vermittlungsarbeit wichtig, um ihr Haus noch stärker zu öffnen. Auch überregional ist Ulrike Groos stark vernetzt. So war sie Mitglied der Villa-Massimo-Jury, der Documenta-Findungskommission und der Ankaufkommission des Bundes.

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Erstellt:
21. Dezember 2018, 11:42 Uhr

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