Gewitterwarnung für Deutschland
In diesen Landkreisen warnt der DWD
Der Deutsche Wetterdienst warnt am Freitag in mehreren Landkreisen Deutschlands vor schweren Gewittern.
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In diesen Landkreisen warnt der DWD. (Symbolbild)
Von Lukas Böhl
Der Deutsche Wetterdienst warnt am Freitag in Teilen Deutschlands vor kräftigen Gewittern. Betroffen sind nach der aktuellen Warnkarte vor allem zahlreiche Landkreise und kreisfreie Städte im Westen und Nordwesten des Landes. Dort können am Nachmittag und Abend Starkregen, Hagel und schwere Sturmböen auftreten.
Hier drohen schwere Gewitter
Der Schwerpunkt der Gewitterlage liegt derzeit in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen. Auch Bremen sowie Teile von Schleswig-Holstein und Hamburg liegen im Warnbereich. Auf der Karte des DWD ist ein breiter Streifen zu erkennen, der sich vom Rheinland und Ruhrgebiet über weite Teile Niedersachsens bis in den Norden zieht.
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Besonders aufmerksam sollten Menschen unter anderem in Regionen rund um Düsseldorf, Münster, Bielefeld, Osnabrück, Hannover, Bremen und Hamburg sein. Auch weiter südlich, etwa in Teilen von Nordhessen, kann es laut DWD im Verlauf des Abends gefährlich werden.
Nach Angaben des Wetterdienstes sind starke Gewitter mit Sturmböen bis 85 km/h, Starkregen und Hagel möglich. Lokal kann die Lage noch heftiger ausfallen: Vor allem von Südniedersachsen über Nordrhein-Westfalen bis nach Nordhessen besteht erhöhte Unwettergefahr. Dort sind schwere Sturmböen oder orkanartige Böen zwischen 90 und 110 km/h, heftiger Starkregen um 30 Liter pro Quadratmeter und Hagel mit zwei bis vier Zentimetern Korngröße möglich.
Trotzdem wird es heiß
Zunächst bleibt es in vielen Regionen noch sonnig und sommerlich warm. Die Temperaturen steigen verbreitet auf 26 bis 30 Grad, im Westen und Südwesten lokal auf bis zu 33 Grad. Im Tagesverlauf nimmt im Nordwesten jedoch die Bewölkung zu. Von dort breiten sich Schauer und Gewitter weiter aus.
In der Nacht zum Samstag ziehen die Gewitter südostwärts bis in die Mitte Deutschlands. Dabei lässt die Intensität nach Angaben des DWD zwar langsam nach, dennoch sind weiterhin Sturmböen, Starkregen und Hagel möglich.
Auch am Samstag bleibt die Wetterlage regional unruhig. Besonders in einem Streifen von der Eifel über Südhessen bis zum Fichtelgebirge rechnet der DWD mit Schauern und teils kräftigen Gewittern. Am Sonntag können sich vor allem in der Mitte und im Süden erneut kräftige Gewitter bilden.
