Schafskälte

Kaltfront: In diesen Landkreisen wird vor Dauerregen gewarnt

Frösteln in Süddeutschland: Nicht nur am Alpenrand regnet es sich diese Woche bei frischen Temperaturen ein.

Schafskälte beim Schäfer Weiss in Leonberg (Archiv).

© Rebstock, Karin

Schafskälte beim Schäfer Weiss in Leonberg (Archiv).

Von mic/red

Der Sommer legt im Freistaat eine spürbare Zwangspause ein. Die Ausläufer eines Island-Tiefs überqueren Deutschland ostwärts und bringen eine markante Kaltfront mit sich. Für weite Teile Bayerns – insbesondere entlang der Donau, im Alpenvorland und direkt an den östlichen Alpen – bedeutet dies den Einzug von anhaltenden, ergiebigen Niederschlägen.

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Mit dem Durchzug der Kaltfront strömt spürbar kühlere Meeresluft in die Regionen. Wo vor kurzem noch milde Temperaturen herrschten, dominieren nun dichte Wolkenbänder. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt ausdrücklich vor den meteorologischen Begleiterscheinungen dieser Wetterlage: Neben einem deutlichen Temperatursturz sinkt die Schneefallgrenze in den Bergen auf rund 1.800 Meter ab. Das Hauptrisiko stellt jedoch der großflächige Dauerregen dar.

Schafskälte und Dauerregen

Eine amtliche Warnung vor Dauerregen wird vom DWD ausgegeben, sobald die prognostizierten Niederschlagsmengen die Schwelle von 30 bis 50 Litern pro Quadratmeter innerhalb von 24 Stunden überschreiten. In exponierten Staulagen am Alpenrand können die Akkumulationsmengen aktuell sogar Spitzenwerte von bis zu 60 bis 70 Liter erreichen.

In diesen Landkreisen und Regionen wird gewarnt

Basierend auf den aktuellen Geodaten und den amtlichen Warnkarten des Deutschen Wetterdienstes (DWD) für das Bundesland Bayern, sind vor allem die folgenden Landkreise und kreisfreien Städte von den Dauerregenwarnungen betroffen. Die Schwerpunkte liegen hierbei im Süden sowie in den Staulagen der östlichen Mittelgebirge und Alpen.

Starkregen am Alpenrand

  • Berchtesgadener Land
  • Traunstein
  • Rosenheim (Landkreis und Stadt)
  • Miesbach
  • Bad Tölz-Wolfratshausen
  • Garmisch-Partenkirchen (teilweise)
  • Weilheim-Schongau

Aquaplaning und Überschwemmungsgefahr

Durch die langanhaltenden Niederschläge kann es lokal zu erheblichen Beeinträchtigungen kommen. Die Böden sind regional bereits stark gesättigt, wodurch das Risiko von oberflächlichem Abfluss steigt. Autofahrer müssen sich auf Aquaplaning, plötzliche Sichtbehinderungen und lokale Überflutungen von Unterführungen oder ufernahen Straßen einstellen.

Der Hochwassernachrichtendienst beobachtet die Pegel kleinerer Flüsse genau. Es wird empfohlen, Kellerräume in gefährdeten Gebieten präventiv zu kontrollieren und Outdoor-Aktivitäten im Freien entsprechend anzupassen oder zu verschieben.

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Erstellt:
9. Juni 2026, 09:12 Uhr

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