Kleinspielfeld am Neckar
Die Stadt Stuttgart gestaltet in Bad Cannstatt das Gelände an der provisorischen Rosensteinbrücke um.
Von seb
Stuttgart - Die Stadt Stuttgart wertet die Freifläche vor der provisorischen Rosensteinbrücke in Bad Cannstatt auf. Tiefbauamtsleiter Jürgen Mutz stellte vor Kurzem im Ausschuss für Stadtentwicklung und Technik die Pläne vor: Auf dem Areal wird temporär ein Soccercourt errichtet. Das mobile Kleinspielfeld gehört der Stadt und wird vom Sportamt regelmäßig an verschiedenen Orten aufgestellt. Es ist rundum mit einem Netz geschlossen, damit keine Bälle auf die angrenzende Fahrbahn, den Neckardamm oder in den Neckar fliegen. Am Standort in Bad Cannstatt soll es ab den Sommerferien bis zu zwei Jahre stehen. Darüber hinaus sind Änderungen in der Umgebung geplant wie etwa Einführung von Tempo 30, Zebrastreifen statt ampelgesteuerte Fußgängerüberwege. Bei einer Zählung im März wurde dort aufgrund der neuen Wegeführung ein erhöhtes Fußgängeraufkommen registriert.
Die Umgestaltung des Vorplatzes hatte Mutz bereits bei der Einweihung der Behelfsbrücke im vergangenen Dezember angekündigt, einen Termin zur Umsetzung nannte er im Ausschuss für Stadtentwicklung und Technik nicht. Im Rathaus betonte er aber, dass es sich nur um einen Interimszustand handele – bis die neue Rosensteinbrücke gebaut sei. Deren Neubau ist für etwa 2031 geplant. Der Tiefbauamtsleiter bat die Stadträte um Geduld: Zunächst müsse die Wilhelmsbrücke abgebrochen und neu gebaut werden. Erst dann könne das jetzige Provisorium einer neuen Rosensteinbrücke weichen. Wie diese aussehen wird, ist auch rund zwei Jahre nach dem Abriss nicht geklärt.
