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Söder kann sich ein Oktoberfest 2020 „kaum vorstellen“

dpa/lby München. Bis Ende August sind Großveranstaltungen wegen der Pandemie verboten. Doch auch die Wiesn am 19. September könnten davon betroffen sein.

Könnte 2020 nicht stattfinden: Das Oktoberfest in München. Foto: Andreas Gebert/dpa

Könnte 2020 nicht stattfinden: Das Oktoberfest in München. Foto: Andreas Gebert/dpa

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder sieht wegen der Corona-Pandemie das Oktoberfest in diesem Jahr in akuter Gefahr.

„Ich bin sehr, sehr skeptisch und kann mir aus jetziger Sicht kaum vorstellen, dass eine solch große Veranstaltung überhaupt möglich ist zu dem Zeitpunkt“, sagte der CSU-Chef im Bayerischen Rundfunk.

Söder betonte, dass die finale Entscheidung aber noch nicht getroffen sei. In den kommenden beiden Wochen wolle er zusammen mit Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) darüber beraten und entscheiden. Grundsätzlich stehe das Volksfest aber „sicher“ auf der Kippe. „Es wäre zwar schade, aber aus jetziger Sicht eher unwahrscheinlich“, betonte er.

Am Mittwoch hatten in Berlin Bund und Länder beschlossen, Großveranstaltungen zunächst bis Ende August zu verbieten. Nach dem Zeitplan wäre die Wiesn - geplanter Start ist der 19. September - durchführbar. Allerdings sehen die Experten bis dahin zu wenig Zeit, um Medikamente und Impfungen zu entwickeln.

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Erstellt:
16. April 2020, 07:00 Uhr

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