Programmänderung
SWR nimmt „Doc Fischer“ aus dem Programm
Die Gesundheitssendung „Doc Fischer“ fällt am 3. Juni 2026 erneut aus. Wann die Sendung zurückkehrt und welches Thema dann geplant ist.
© SWR/Patricia Neligan
Moderatorin Julia Fischer.
Von Katrin Jokic
Zuschauerinnen und Zuschauer von „Doc Fischer“ müssen am Mittwochabend erneut auf die SWR-Gesundheitssendung verzichten. Am 3. Juni 2026 entfällt die Ausgabe um 20.15 Uhr. Stattdessen zeigt der SWR den „Tatort: Spargelzeit“.
In dem Krimi wird die Frau des „Spargelkönigs“ Martin Pütz erstochen aufgefunden. Für den Münsteraner Kommissar Thiel wird der Fall besonders heikel: Ausgerechnet sein Vater gerät unter Tatverdacht. Unklar ist zunächst, ob er tatsächlich etwas mit dem Mord zu tun hat – oder ob er lediglich beim nächtlichen Spargelklauen erwischt wurde.
Thiel greift als Chefermittler konsequent durch und schickt seinen eigenen Vater in Untersuchungshaft. Im Laufe der Ermittlungen zeigt sich, dass auf dem Spargelhof nicht nur persönliche Konflikte eine Rolle gespielt haben könnten. Auch das Verhältnis zwischen den Dorfbewohnern und den Saisonarbeitern war offenbar angespannt.
„Doc Fischer“ kehrt eine Woche später ins Programm zurück. Die nächste reguläre Ausgabe läuft am Mittwoch, 10. Juni 2026, wie gewohnt um 20.15 Uhr im SWR.
Dann beschäftigt sich die Sendung mit dem Thema „Alzheimer – wenn das Gehirn sich verliert“. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie die Krankheit entsteht, warum sie oft lange unbemerkt bleibt und welche neuen Möglichkeiten es bei Diagnose und Behandlung gibt.
Alzheimer beginnt häufig schleichend: ein vergessener Name, ein verlegter Schlüssel, kleine Aussetzer im Alltag. Dahinter kann sich die häufigste Demenzform weltweit verbergen. Bei der Erkrankung zerstören Eiweißablagerungen nach und nach Nervenzellen und deren Verbindungen im Gehirn. Oft wird die Krankheit erst erkannt, wenn bereits größere Schäden entstanden sind.
In der kommenden Folge geht es deshalb auch um neue medizinische Entwicklungen. Antikörper-Wirkstoffe sollen den Krankheitsprozess bremsen, neue Bluttests mit EU-Zulassung könnten frühere Diagnosen ermöglichen. Außerdem soll geklärt werden, welche Therapien darüber hinaus zur Verfügung stehen und was Menschen selbst tun können, um ihr Risiko zu senken.
