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Türkei wirft Deutschland und EU Bruch des Flüchtlingsabkommens vor

dpa Berlin.

Der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu hat vor dem Besuch von Bundeskanzlerin Angela Merkel in Ankara der EU vorgeworfen, die im Flüchtlingsabkommen zugesagten Gelder nicht vollständig gezahlt zu haben. Das sagte Cavusoglu der „Bild“ (Online). Die EU habe versprochen, Ende 2016 die ersten drei Milliarden Euro zu zahlen, Ende 2018 weitere drei, sagte der Minister und klagte: „Jetzt haben wir 2020, und wir haben noch immer nicht die ersten drei Milliarden Euro vollständig erhalten.“ Merkel reist am Freitag zu einem offiziellen Besuch in die Türkei.

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Erstellt:
22. Januar 2020, 23:03 Uhr

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