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Von Lawine verschüttetes Kind gerettet

Hund spürt Zwölfjährigen unter Schneemassen auf

Grenoble /DPA - Nach rund einer Stunde haben Retter ein von einer Lawine verschüttetes Kind lebendig befreit. Ein Suchhund spürte den Jungen am Mittwoch im Skigebiet La Plagne auf, wie die zuständige Gendarmerie am Donnerstag mitteilte. Einen Menschen, der kein Lawinenverschüttetensuchgerät (LVS) dabei hat, lebendig nach mehr als 15 Minuten unter den Schneemassen wiederzufinden, gleiche einem Wunde.

Wie die Zeitung „La Dauphine“ schreibt, handelte es sich um einen zwölfjährigen Jungen. Er sei von der riesigen Lawine rund 400 Meter mitgerissen worden, bevor er unter ihr begraben wurde. Nach rund einer Stunde fand der Hund das Kind, es war bei Bewusstsein, unter dem Schnee hatte sich ein Luftloch gebildet. Der Junge habe zu einer Gruppe von sieben Wintersportlern gehört, die ohne spezielle Ausrüstung in dem Skigebiet in der Region Savoyen unterwegs gewesen sein sollen.

Innenminister Christophe Castaner dankte dem Hundeführer und dem Tier namens Gétro auf Twitter. „Bravo an diese Helden des Tages“, schrieb er.

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Erstellt:
28. Dezember 2018, 03:12 Uhr

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