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Wegen Tierschutz: Umweltministerium rät von Laubbläsern ab

dpa Augsburg. Sie mögen ungemein praktisch sein - aber das Bundesumweltministerium spricht sich gegen Laubbläser bei der Gartenarbeit aus. Der Grund: Sie richten zu viel Schaden in der Natur an.

Ein Mann entfernt auf einem Hamburger Friedhof mit einem Laubbläser herbstlich verfärbte Blätter. Foto: Daniel Bockwoldt/dpa

Ein Mann entfernt auf einem Hamburger Friedhof mit einem Laubbläser herbstlich verfärbte Blätter. Foto: Daniel Bockwoldt/dpa

Das Bundesumweltministerium rät einem Medienbericht zufolge vom Gebrauch von Laubbläsern im privaten Bereich ab.

„In der Streuschicht am Boden leben zahlreiche Kleintiere, wie Würmer, Insekten, Spinnen oder auch Kleinsäuger, die durch das Entfernen des Laubes den Lebensraum und die Nahrungsgrundlage verlieren können“, zitierte die „Augsburger Allgemeine“ aus der Antwort des Umweltministeriums auf eine Kleine Anfrage der Grünen. „Bei der Verwendung eines Laubsaugers kann auch von tödlichen Auswirkungen auf die im Laub befindlichen Insekten ausgegangen werden.“

Dies könne auch Auswirkungen „auf Vögel haben, die in der Laubschicht nach Kleinsttieren als Nahrung suchen“. Das Ministerium wies dem Bericht zufolge auch auf gesundheitliche Bedenken etwa durch aufgewirbelte Bodenbakterien hin. In der Antwort wird demnach empfohlen, „diese Geräte im privaten Bereich gar nicht und im öffentlichen Bereich nur zu verwenden, wenn der Einsatz unverzichtbar ist“.

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Erstellt:
14. November 2019, 08:17 Uhr

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