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Wilhelma öffnet wieder: Maskenpflicht und Online-Tickets

dpa/lsw Stuttgart. Nach der neuen Corona-Verordnung dürfen Museen, Spielplätze und Gedenkstätten wieder eröffnet werden. Auch die Wilhelma geht wieder an den Start - doch Teile des zoologisch-botanischen Gartens bleiben aus Gründen des Infektionsschutzes geschlossen.

Ein Zettel mit Einlass-Hinweisen vor einem Eingang der Wilhelma in Stuttgart. Foto: Sebastian Gollnow/dpa

Ein Zettel mit Einlass-Hinweisen vor einem Eingang der Wilhelma in Stuttgart. Foto: Sebastian Gollnow/dpa

Die Stuttgarter Wilhelma öffnet sich nach fast zweimonatiger Corona-Schließung am heutigen Montag wieder für Besucher. Allerdings sind Teile des zoologisch-botanischen Gartens, der zu den größten Europas zählt, für das Publikum noch gesperrt, darunter die Gewächshäuser, das Amazonien-Haus und alle weiteren Gebäude. Auch der Streichelzoo und die begehbaren Volieren sind nicht zugänglich.

Und es gibt noch mehr Veränderungen: Um Menschenansammlungen zu vermeiden, sind Führungen und kommentierte Fütterungen gestrichen. Tickets können nur online gekauft werden, damit keine Warteschlangen entstehen. Auf dem Gelände besteht Maskenpflicht. Die Zahl der Buchungen ist auf 4000 am Tag begrenzt - an guten Wochenenden besuchen 15 000 bis 18 000 Menschen täglich die Wilhelma. „Je geduldiger und maßvoller wir die Öffnung angehen, umso größer ist die Chance, dass dieses Experiment dauerhaft gelingt“, betonte Wilhelma-Chef Thomas Kölpin.

Nicht nur für die Menschen sei es wichtig, wieder Flora und Fauna genießen zu können. Auch für viele Tiere wie Affen, Raubkatzen und Seelöwen sei es eine willkommene Abwechslung, wenn sich der Park wieder mit Leben füllt. Kölpin erwartet eine große Nachfrage nach Eintrittskarten. Die Besucher können jetzt auch den während der Schließzeit geborenen Nachwuchs unter anderem bei den Totenkopf-Affen, den Gänsegeiern, den Kamerunschafen und den Poitou-Eseln anschauen. Die Wilhelma, ein Landesbetrieb, zeigt an die 11 000 Tiere aus 1200 Arten.

Von Montag an ist im Südwesten auch Sport unter freiem Himmel und ohne Körperkontakt wieder erlaubt: Freiluft-Sportanlagen wie Golf- oder Tennisplätze, Reitanlagen und Hundeschulen dürfen wieder öffnen. Gleiches gilt für Fahrschulen, Sportboothäfen und den Luftsport. Auch Sonnenstudios, Massage-, Kosmetik- und Nagelstudios können ihre Dienste wieder anbieten. Musikschulen dürfen mit Einschränkungen wieder loslegen.

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Erstellt:
11. Mai 2020, 02:24 Uhr

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