Nominiert für den Deutschen Buchpreis
Der Feind im Blut, der Feind im Bett –„Anti Müller“ von Yade Yasmin Önder
Männer, Kinderwunsch und die Angst, zu spät zu sein: Yade Yasemin Önders „Anti Müller“ ist wütend, komisch und manchmal ziemlich anstrengend – vor allem wegen der Männer darin. Genau das ist seine Stärke.
© Julia Sellmann
Yade Yasmin Önder wurde mit "Anti Müller" für den Deutschen Buchpreis nominiert.
Von Sandra Belschner Es gibt Männer, mit denen man Schluss macht. Und es gibt Männer, die bleiben. Nicht unbedingt im eigenen Leben, aber im Kopf, im Körper, in den Geschichten, die man sich über sich selbst erzählt. In Yade Yasemin Önders „Anti Müller“ gibt es gleich mehrere davon. Seit wenigen Tagen steht der Roman auf der Longlist des Deutschen Buchpreises. Die Erzählerin ist Mitte 30, Theate...
