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25 Jahre danach: Väter von Stuttgart 21 loben das Projekt

dpa/lsw Stuttgart. Die Väter von Stuttgart 21 sind weiter voll des Lobes für das umstrittene Milliardenprojekt. Bei einer Baustellenbegehung 25 Jahre nach der Projektvorstellung zeigten sie sich am Mittwoch nach wie vor überzeugt von ihrer Idee. Der damalige Bundesverkehrsminister Matthias Wissmann (CDU) räumte aber ein, dass 25 Jahre für das Erreichen des heutigen Standes zu lang seien.

Der ehemalige Bahn-Chef Heinz Dürr spricht bei einem Interview. Foto: Wolfram Kastl/Archivbild

Der ehemalige Bahn-Chef Heinz Dürr spricht bei einem Interview. Foto: Wolfram Kastl/Archivbild

Die Kostenexplosion liege vor allem an der verlängerten Bauzeit und den steigenden Baupreisen, sagte der damalige Bahn-Chef Heinz Dürr. Ex-Ministerpräsident Erwin Teufel (CDU) bat um Geduld: „Bitte wartet nur wenige Jahre ab, bis es fertig ist, dann will niemand mehr dagegen gewesen sein.“

Alle drei betonten, dass das Bahnprojekt viele Vorteile mit sich bringe: freiwerdende Flächen in der Innenstadt, die Anbindung an das Fernverkehrsnetz, wachsende Kapazität, verkürzte Fahrzeiten und ein Prestigegewinn für die Stadt. Der Kostenrahmen liegt derzeit bei 8,2 statt der ursprünglichen 4,5 Milliarden Euro. Die Fertigstellung ist aktuell für 2025 statt 2021 geplant.

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Erstellt:
5. Juni 2019, 13:39 Uhr

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