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500. Montagsdemo gegen Stuttgart 21

dpa/lsw Stuttgart. Die ersten sogenannten Montagsdemonstrationen gegen Stuttgart 21 waren noch spärlich besucht, später versammelten sich Zehntausende Menschen zum Protest gegen das Bahn-Milliardenprojekt. Nun rufen die Veranstalter zur 500. Demonstration auf.

Die Baustelle des zukünftigen Tiefbahnhofs des Bahnprojektes Stuttgart 21. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Archivbild

Die Baustelle des zukünftigen Tiefbahnhofs des Bahnprojektes Stuttgart 21. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Archivbild

Zehn Jahre nach der ersten sogenannten Montagsdemonstration gegen Stuttgart 21 rufen die Gegner des Bahn-Bauprojekts zum 500. Mal zum Protest gegen den Tiefbahnhof auf. Beim „runden Protest“ heute rechnen die Veranstalter nach eigenen Angaben mit mehreren Tausend Teilnehmern vor dem Stuttgarter Hauptbahnhof. Die Reihe der Montagsdemos gehört zu den am längsten andauernden Bürgerprotesten wesentlichen Umfangs in Deutschland.

Am 26. Oktober 2009 hatte sich erstmals ein Grüppchen versammelt, um ihren Unmut über das Bahnprojekt Nachdruck zu verleihen. Schon im Sommer 2010 gingen Zehntausende Gegner der unterirdischen Station mit Anbindung an die Neubaustrecke nach Ulm auf die Straße. Trauriger Höhepunkt war der „schwarze Donnerstag“, an dem bei Protesten laut Innenministerium mehr als 160 Menschen verletzt wurden. In den vergangenen Jahren sind die Teilnehmerzahlen bei der Demo deutlich geringer geworden.

Nur einen Tag vor der 500. Montagsdemo hat auch der erklärte Gegner der Demonstranten, die Bahn, einen runden Jahrestag gefeiert: Vor zehn Jahren rollten die ersten Bagger an, es war der Baustart des Projekts.

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Erstellt:
3. Februar 2020, 03:16 Uhr

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