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Altmaier will Zukunftstechnologie Waserstoff vorantreiben

dpa Berlin. Experten sind sich einig: Die Wasserstofftechnologie bietet viele Chancen, birgt aber auch Riskiken. Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) will die Industrie rund um die Brennstoffzelle unterstützen.

Hamburg hat schon diesen Mercedes-Benz GLC F-Cell mit Brennstoffzellenantrieb als Streifenwagen. Foto: Markus Scholz/dpa

Hamburg hat schon diesen Mercedes-Benz GLC F-Cell mit Brennstoffzellenantrieb als Streifenwagen. Foto: Markus Scholz/dpa

Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) will die Zukunftstechnologie „grüner“ Wasserstoff in den kommenden Jahren entscheidend vorantreiben.

CO2-freiem Wasserstoff komme eine „zentrale Rolle“ bei der Energiewende zu, heißt es in einem Entwurf des Ministeriums zu einer „Nationalen Wasserstoffstrategie“.

Die Rahmenbedingungen für die Erzeugung und Verwendung von Wasserstoff sollen verbessert, die notwendige Versorgungsstrukturen aufgebaut und Forschung und Innovationen vorangebracht werden.

Der seit längerem erwartete Entwurf liegt der Deutschen Presse-Agentur vor. Er ist nun in der Abstimmung innerhalb der Bundesregierung.

Deutsche Unternehmen seien weltweit führend bei Wasserstofftechnologien, heißt es darin. „Um diese Potenziale zu heben, werden wir jetzt die Weichen dafür stellen, dass Deutschland bei Wasserstofftechnologien seine globale Vorreiterposition sichert.“

Bei der Erzeugung von „grünem“ Wasserstoff ist es das Ziel, die bisher hohen Herstellungskosten zu senken. Dazu ist eine Förderung der Industrie vorgesehen. Im Verkehr sollen Wasserstoff-basierte Antriebe und der Ausbau einer wettbewerbsfähigen Zulieferindustrie rund um die Brennstoffzelle unterstützt werden. Ein besonderer Fokus müsse auf den Ausbau des Wasserstoff-Tankstellennetzes und auf die Versorgung der Industrie gelegt werden, heißt es in der Strategie.

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Erstellt:
30. Januar 2020, 12:42 Uhr

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