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Atomaufsichtsbehörde fordert Details zu AKW-Schließung

dpa Paris. Die französische Atomaufsichtsbehörde ASN hat Bedenken an den Stilllegungsplänen für das Atomkraftwerk Fessenheim an der Grenze zu Deutschland geäußert. Die bisher vom Energiekonzern EDF vorgelegten Details zu dem Vorhaben seien unzureichend, teilte ASN am Montag mit. Die Zeit bis zur geplanten endgültigen Abschaltung der zwei Reaktoren sei sehr knapp, betonte die Behörde. Vor allem zum Demontage-Szenario seien noch mehr Informationen notwendig.

Das Atomkraftwerk Fessenheim in der Nähe der deutschen Grenze. Foto: Patrick Seeger/dpa/Archivbild

Das Atomkraftwerk Fessenheim in der Nähe der deutschen Grenze. Foto: Patrick Seeger/dpa/Archivbild

So seien beispielsweise mehr Informationen über die Vorbereitungsarbeiten für die Stilllegung, über die dabei verwendete Ausrüstung und über das anschließende Abfallmanagement nötig. EDF müsse eine ganzheitlichere Sicht des Projekts haben, erklärte die Behörde.

Der erste Reaktor des am Rhein und direkt an der Grenze zu Deutschland stehenden AKW Fessenheim soll am 22. Februar vom Netz gehen. Der zweite Block soll am 30. Juni folgen. Fessenheim ist seit 1977 in Betrieb und damit das älteste noch laufende Kernkraftwerk Frankreichs. Kritikern gilt es schon seit Jahrzehnten als Sicherheitsrisiko. Deutschland hatte lange ohne Erfolg auf ein Abschalten der beiden Reaktoren gedrängt.

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Erstellt:
3. Februar 2020, 16:57 Uhr

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