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Audi-Betriebsratschef kritisiert Konjunkturpaket

dpa/lby Ingolstadt. Audi-Betriebsratschef Peter Mosch hat das Konjunkturpaket der Bundesregierung kritisiert. Bei den Kaufanreizen für Autos gebe es „einen entscheidenden Schönheitsfehler: Die einseitige Fokussierung auf E-Fahrzeuge geht an den Kaufoptionen der Kunden vorbei und wird auf dem Markt aktuell keinen kräftigen Nachfrage-Impuls für die heimische Automobil- und Zulieferindustrie setzen können“, sagte Mosch am Donnerstag.

Peter Mosch, Mitglied des Aufsichtsrats der Audi AG. Foto: Marijan Murat/dpa/Archivbild

Peter Mosch, Mitglied des Aufsichtsrats der Audi AG. Foto: Marijan Murat/dpa/Archivbild

Audi beschäftigt in Ingolstadt und Neckarsulm 60 800 Mitarbeiter. Aktuell sind immer noch fast 15 000 davon in Kurzarbeit: 9200 in Ingolstadt und 5700 in Neckarsulm, wie ein Unternehmenssprecher sagte.

Im Stammwerk Ingolstadt läuft die Produktion auf der Montagelinie 1 (Modelle A4 und A5) bis Ende Juni nur im Ein-Schicht-Betrieb, auf der Linie 2 (Modelle A3, A4 und A5) im regulären Zwei-Schicht-Betrieb und auf der Montagelinie 3 (Modelle A3 und Q2) im Drei-Schicht-Betrieb. In Neckarsulm wird in den meisten Baureihen im Ein-Schicht-Betrieb produziert. Die Produktion beim A6 und A7 soll nächste Woche auf zwei Schichten hochfahren. Auch beim A8 fährt die Produktion im Juni auf zwei Schichten hoch. Die Montage der A4- und A5-Baureihen soll dort erst nächste Woche im Ein-Schicht-Betrieb beginnen.

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Erstellt:
4. Juni 2020, 12:24 Uhr

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