Autozulieferer Läpple will bis zu 300 Stellen streichen

dpa/lsw Heilbronn. Der Autozulieferer Läpple will wegen schlechter Geschäfte und einer sinkenden Nachfrage in der Corona-Krise 300 seiner bundesweit 2500 Stellen streichen. Das bestätigte eine Sprecherin des Heilbronner Unternehmens am Mittwoch. Man wolle dazu ein Abfindungsprogramm auflegen, betriebsbedingte Kündigungen seien derzeit „kein Thema“. Offen ist den Angaben zufolge noch, bis wann die 300 Jobs genau gestrichen werden sollen. Man sei dazu mit Arbeitnehmervertretern im Gespräch. Zuvor hatte die „Heilbronner Stimme“ (Mittwoch) über die Kürzungspläne berichtet.

Läpple hat bislang weltweit 2700 Mitarbeiter, davon 2500 in Deutschland an den Standorten Heilbronn, Haßmersheim, Teublitz und Weinsberg. Im vergangenen Jahr setzte das Familienunternehmen rund 517 Millionen Euro um - für dieses Jahr erwarte man einen Rückgang um 25 Prozent, hieß es. Mehr als 60 Prozent seines Umsatzes macht der Konzern mit Fahrzeugteilen.

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28. Oktober 2020, 11:36 Uhr

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