B-29-Sanierung abgeschlossen
An dem Abschnitt zwischen Urbach und Lorch wurde etwa zwei Jahre gebaut
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Die Sanierung ist nun abgeschlossen. Symbolfoto: Artem Zakharov - stock.adobe.com
Rems-Murr. Nach rund zweijähriger Bauzeit ist die Sanierung der B29 zwischen Urbach und Lorch planmäßig abgeschlossen. Auf einer Strecke von etwa zwölf Kilometern wurden die Fahrbahnen erneuert und insgesamt elf Bauwerke instand gesetzt. Die Kosten in Höhe von rund 22,5 Millionen Euro trägt der Bund.
Die Maßnahme gilt technologisch als wegweisend, so das Landesverkehrsministerium: Als Pilotprojekt kamen die digitale Planungsmethode Building Information Modeling sowie eine vollautonome Drohnentechnik zur Baustellendokumentation zum Einsatz. Diese Technologien ermöglichten eine effizientere Planung, Umsetzung und Kontrolle der Bauabläufe.
Regierungspräsidentin Susanne Bay betonte in ihrer Ansprache die Bedeutung dieser Erhaltungsmaßnahme: „Die B29 durchquert eine wirtschaftsstarke Region.“
Der Sanierungsabschnitt der B29 beginnt westlich nach dem Sünchentunnel auf der Gemarkung Schorndorf und endet östlich zwischen den Anschlussstellen Lorch-West und Lorch-Ost. Neben der Fahrbahnerneuerung wurden Entwässerungseinrichtungen modernisiert, Schutzplanken erneuert sowie Anschlussstellen, Rampen und Parkplätze instand gesetzt. Während der Bauzeit blieb die B29 befahrbar, allerdings mit abschnittsweisen Einschränkungen auf einen Fahrstreifen sowie temporären Sperrungen einzelner Anschlussstellen.
