Kommunale Kasse: Berufsbedingte Corona-Infektionen

dpa/lsw Stuttgart. Mehr als 7700 Menschen, die beim Land oder bei Kommunen beschäftigt sind, haben sich nach Angaben der Unfallkasse Baden-Württemberg bis Juni während der Arbeit mit Corona angesteckt. Wie die Kasse mit Sitz in Stuttgart am Donnerstag mitteilte, wurden ihr bislang 8300 Fälle berufsbedingter Corona-Infektionen zum Beispiel in kommunalen Krankenhäusern, Rathäusern, Schulen oder Kitas gemeldet. Rund 93 Prozent davon habe die Kasse anerkannt.

Eine FFP2-Maske liegt auf einem Leuchttisch. Foto: Frank Rumpenhorst/dpa/Illustration

Eine FFP2-Maske liegt auf einem Leuchttisch. Foto: Frank Rumpenhorst/dpa/Illustration

Ein Großteil der gemeldeten Covid-19-Erkrankungen verlief demnach mild: Bei rund 98 Prozent der Fälle beschränkten sich die Symptome auf erkältungsähnliche Beschwerden wie Fieber, Schnupfen und Husten. Bei 193 gemeldeten Fällen schwerer Erkrankungen waren die Betroffenen dagegen im Schnitt für 191 Tage als arbeitsunfähig gemeldet. Solche Fälle kosteten die Kasse demnach bislang etwa 4,3 Millionen Euro.

© dpa-infocom, dpa:210915-99-229847/5

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Erstellt:
15. September 2021, 15:39 Uhr

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