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Baden-Württemberg eröffnet Wirtschaftsrepräsentanz in Israel

dpa/lsw Stuttgart. Baden-Württemberg will im Oktober eine neue Wirtschaftsrepräsentanz in Israel eröffnen. Das bestätigte eine Sprecherin des Landeswirtschaftsministeriums am Montag auf Anfrage. Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU) sagte der „Heilbronner Stimme“ und dem „Mannheimer Morgen“ (Dienstag) zu den Plänen, die neue Außenstelle solle einerseits als Kontaktstelle für Unternehmen dienen, andererseits auch Trends und Innovationen in Israel identifizieren.

Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU), Wirtschaftsministerin von Baden-Württemberg, spricht. Foto: Uli Deck/dpa

Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU), Wirtschaftsministerin von Baden-Württemberg, spricht. Foto: Uli Deck/dpa

Die Wirtschaft des kleinen Mittelmeerstaates mit seinen etwa neun Millionen Einwohnern ist stark auf den Export ausgelegt. Der deutsch-israelischen Handelskammer zufolge gilt dies seit knapp 20 Jahren auch für die Hightech-Produktion. Das Land wirbt für seine Innovationskraft mit dem Slogan „Israel Start-up Nation“. Dies lockt aus Baden-Württemberg Unternehmen wie den Autobauer Daimler an.

Die Wirtschaftsrepräsentanz ist zunächst für zwei Jahre angelegt und kostet nach Angaben der beiden Zeitungen für diesen Zeitraum 174 400 Euro. Baden-Württemberg betreibt bisher bereits solche Anlaufstellen in Brasilien, China, Japan, Südkorea, Indien und den USA.

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Erstellt:
10. August 2020, 16:00 Uhr

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