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Baden-Württemberg plant keine Absage von Abi-Prüfungen

dpa/lsw Stuttgart. Das Kultusministerium geht bislang davon aus, dass die zentralen Schulprüfungen, darunter das Abitur, vom 18. Mai an trotz der Corona-Krise stattfinden können. Dennoch bereite man sich auf unterschiedliche Szenarien vor, um auf alle Situationen angemessen reagieren zu können, teilte eine Sprecherin von Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) am Dienstag mit.

Ein Prüfungsraum mit einem Schild, auf dem „Abitur Bitte Ruhe!“ steht. Foto: Felix Kästle/dpa/Symbolbild

Ein Prüfungsraum mit einem Schild, auf dem „Abitur Bitte Ruhe!“ steht. Foto: Felix Kästle/dpa/Symbolbild

Schleswig-Holsteins Bildungsministerin Karin Prien (CDU) hatte zuvor erklärt, sie plane wegen der Corona-Pandemie eine Absage der Abiturprüfungen im Land. Sie werde dem Kabinett am Mittwoch einen entsprechenden Beschlussvorschlag vorlegen, sagte Prien am Dienstag. Auch die Prüfungen zum ersten allgemeinbildenden und zum mittleren Schulabschluss sollen in diesem Schuljahr nicht abgenommen werden.

Die Sprecherin des baden-württembergischen Kultusministeriums sagte, es gelte weiterhin die Prämisse, auf die man sich innerhalb der Kultusministerkonferenz geeinigt habe: „Für die Schülerinnen und Schüler darf aus der derzeitigen Situation kein Nachteil entstehen. Die Abschlussprüfungen werden unter den Ländern gegenseitig anerkannt.“

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Erstellt:
24. März 2020, 16:09 Uhr

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