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Basketball-Bundesliga wertet Turnier positiv

dpa München. Die Basketball-Bundesliga hat vor den Finalspielen zwischen Alba Berlin und den MHP Riesen Ludwigsburg ein positives Fazit des bisherigen Meisterturniers unter Quarantäne-Bedingungen gezogen. „Es hätte nicht besser laufen können bis jetzt“, sagte BBL-Geschäftsführer Stefan Holz der Deutschen Presse-Agentur. „Wir hatten keine Infektionsfälle und bis auf kleinere Blessuren keine schwerwiegenden Verletzungen.“

Ludwigsburgs Thomas Wimbush (M) in Aktion. Foto: Tilo Wiedensohler/camera4/BBL/pool/dpa/Archivbild

Ludwigsburgs Thomas Wimbush (M) in Aktion. Foto: Tilo Wiedensohler/camera4/BBL/pool/dpa/Archivbild

Nach der Unterbrechung wegen der Coronavirus-Pandemie spielt die Bundesliga ihre Saison mit anfangs zehn Teams in München zu Ende, Spieler und Trainer sind in einem gemeinsamen Hotel von der Außenwelt abgeschottet. Der BBL-Hygienebeauftragte Florian Kainzinger teilte mit, dass auch die letzten Coronatests während des Turniers bei den Profis, Schiedsrichtern und Betreuern negativ ausgefallen seien.

In die Finals heute Abend und am Sonntag (15.00 Uhr/Sport1 und Magentasport) geht Alba gegen Ludwigsburg als Favorit. „Wir haben guten Sport gesehen mit hoher Intensität, dazu hatten wir höchste mediale Relevanz“, sagte Holz. „Meine These war, dass wir in den drei Wochen auf allen Kanälen die gleiche mediale Reichweite haben werden wie sonst bei drei Monaten regulärem Spielbetrieb. Und das war nicht zu gewagt, das wird so sein.“

Die Zuschauerzahlen bei Magentasport, wo alle Spiele zu sehen sind, seien „um ein Vielfaches höher“ als normal gewesen. Einschaltquoten bei Sport1 mit bis zu 170 000 Zuschauern im Schnitt habe es sonst nur im Finale gegeben. „Es hatten definitiv Leute Kontakt zur BBL, die vorher weniger Kontakt hatten“, sagte Holz. Die Aufmerksamkeit gelte es langfristig zu nutzen. „Das liegt auch an uns“, sagte der Liga-Chef. „Es wird unsere Aufgabe sein, über den Sommer auf den Erfolg des Turniers aufzusetzen.“

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Erstellt:
26. Juni 2020, 07:56 Uhr

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