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Bayern trotzig nach Basketball-Niederlage

dpa München. Der FC Bayern Basketball will sich von der Niederlage im Viertelfinal-Hinspiel des Meisterturniers und dem drohenden frühen Aus in den Playoffs nicht verunsichern lassen. Die Münchner verloren am Mittwochabend gegen die MHP Riesen Ludwigsburg mit 83:87 und müssen damit das zweite Duell am Freitag mit mindestens vier Punkten Vorsprung gewinnen, um den dritten Meistertitel in Serie nicht früh zu verspielen. „Ich glaube, wir haben eine Chance. Vier Punkte Differenz ist gar nichts“, sagte Bayerns Center Leon Radosevic trotzig. „Das war nur eine Halbzeit, am Freitag kommt die zweite.“

Leon Radosevic von München während eines Spiels in Aktion. Foto: Ulf Duda/fotoduda.de/BBL/Pool/dpa

Leon Radosevic von München während eines Spiels in Aktion. Foto: Ulf Duda/fotoduda.de/BBL/Pool/dpa

Gegen die formstarken und hartnäckigen Baden-Württemberger hatte der Turnier-Gastgeber in München zwischenzeitlich mit elf Punkten geführt - den Vorsprung aber durch Ballverluste und eine schlampige Defensive wieder hergegeben. „Die Zahlen sagen alles: Wir hatten allein im letzten Viertel sieben Turnover und wir haben Ludwigsburg insgesamt 17 Offensiv-Rebounds überlassen“, kritisierte Trainer Oliver Kostic.

Um in weniger als 48 Stunden das Duell noch zu drehen, sei nun viel physische und psychische Regeneration nötig, meinte Marco Pesic. Der Geschäftsführer der Bayern sagte der Deutschen Presse-Agentur: „Es gibt nicht viel Zeit, zu hadern und zu viel zu analysieren. Man muss sich an den guten Sachen hochziehen, da waren heute genug da.“

Anders als phasenweise in der Vorrunde motivierte sich das Team etwa immer wieder von der Bank, darüber hinaus überzeugte Kapitän und Antreiber Danilo Barthel als Topscorer mit 20 Punkten.

Die Ludwigsburger mahnen indes, den Vorsprung nicht überzubewerten. „Wir müssen weiter kämpfen“, unterstrich Hans Brase, der mit 18 Punkten der beste Werfer der MHP Riesen war. Chefcoach John Patrick sagte: „Ich bin stolz, dass wir nicht aufgegeben und eine super Moral gezeigt haben. In zwei Tagen müssen wir den Job zu Ende bringen.“

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Erstellt:
18. Juni 2020, 05:50 Uhr

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