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Bayernweite Behörde überwacht ab sofort große Rinderbetriebe

dpa/lsw München. Knapp ein Jahr nach dem Allgäuer Tierschutz-Skandal übernimmt eine bayernweit zuständige Behörde die Überwachung großer Rinderbetriebe im Freistaat. Damit setze Bayern den Weg für mehr Tierschutz konsequent fort, sagte Verbraucherschutzminister Thorsten Glauber (Freie Wähler) am Mittwoch. Die Kontrollbehörde für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (KBLV) ist demnach ab sofort für alle Betriebe zuständig, die Platz für mindestens 600 Rinder und die Mast von mindestens 500 Kälbern bieten.

Thorsten Glauber, Verbraucherschutzminister von Bayern, spricht bei einer Pressekonferenz. Foto: Angelika Warmuth/dpa/Archivbild

Thorsten Glauber, Verbraucherschutzminister von Bayern, spricht bei einer Pressekonferenz. Foto: Angelika Warmuth/dpa/Archivbild

Große Geflügelbetriebe überwacht die KBLV bereits, ab Dezember 2020 soll das auch für die Schweinehaltung gelten. Glauber hatte im Oktober 2019 nach einem Treffen mit Landräten aller schwäbischen Landkreise eine Strukturreform bei den Tierschutzkontrollen in Bayern angekündigt. Dazu gehören auch 70 neue Stellen für Tierärzte, 22 davon an den Landratsämtern vor Ort.

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Erstellt:
1. Juli 2020, 04:54 Uhr

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