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BBL-Präsident: Mögliche Proteste gegen Rassismus angemessen

dpa Ludwigsburg. BBL-Präsident Alexander Reil hält mögliche Protestaktionen von Spielern beim Basketball-Finalturnier ab Samstag in München für angemessen. „Meine grundsätzliche Meinung ist, dass die BBL keine Plattform für wesentliche politische Äußerungen sein sollte. Aber selbstverständlich gibt es Möglichkeiten, auch zum Ausdruck zu bringen, dass man gegen jegliche Form des Rassismus ist“, sagte Reil bei einer virtuellen Pressekonferenz der MHP Riesen Ludwigsburg, deren Vorsitzender er ist, am Donnerstag.

Stefan Holz, Geschäftsführer der Basketball Bundesliga GmbH. Foto: Nicolas Armer/dpa/Archivbild

Stefan Holz, Geschäftsführer der Basketball Bundesliga GmbH. Foto: Nicolas Armer/dpa/Archivbild

„Das hat es schon immer gegeben und das kann es auch geben. Und ich muss auch ganz ehrlich sagen, wenn es in einem gewissen Rahmen ist, ist es aus meiner Sicht auch absolut vertretbar“, ergänzte der Chef der Basketball-Bundesliga.

BBL-Geschäftsführer Stefan Holz war wegen eines vermeintlichen Verbots von Protestaktionen zuletzt in die Kritik geraten, hatte seine Aussagen wenig später in einem Statement aber präzisiert und sich entschuldigt. Selbstverständlich akzeptiere und respektiere die Liga, „wenn der persönlichen Betroffenheit zu den unsäglichen Vorgängen in den USA auch verbal oder non-verbal Ausdruck verliehen wird. Es stand und steht nie zur Debatte, dass derartiges Engagement in Form eines Statements gegen Rassismus sanktioniert wird“, erläuterte Holz.

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Erstellt:
4. Juni 2020, 13:02 Uhr

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