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Beste Nachwuchsforscher Deutschlands geehrt

dpa Chemnitz. Beim 54. Wettbewerb „Jugend forscht“ sind am Sonntag in Chemnitz die besten Nachwuchsforscher aus Deutschland ausgezeichnet worden - darunter gleich mehrere aus dem Südwesten. Der Preis des Bundespräsidenten für eine außergewöhnliche Arbeit ging an Jakob Rehberger (17) und Jonas Münz (16) aus Laupheim (Kreis Biberach), wie die Veranstalter mitteilten. Die beiden Jugendlichen haben den Angaben zufolge eine neuartige Maschine entwickelt, mit der sich scharfe Kanten und Verunreinigungen an Titanschrauben von Knochenimplantaten entfernen lassen.

Michael Kretschmer (CDU, l-r), Frank-Walter Steinmeier (SPD), Jakob Rehberger und Jonas Münz sowie Anja Karliczek (CDU). Foto: Christiane Raatz

Michael Kretschmer (CDU, l-r), Frank-Walter Steinmeier (SPD), Jakob Rehberger und Jonas Münz sowie Anja Karliczek (CDU). Foto: Christiane Raatz

Tobias (19) und Leon Stadelmann (17) aus Biberach sicherten sich den Bundessieg im Fach Biologie mit einem neuen Ansatz zur Regulierung eines Proteins, das möglicherweise eine Rolle bei der Entstehung von Rheuma spielt. Im Fach Technik gewannen Felix Sewing (18, Waldshut) und Alex Korocencev (18, Dogern) mit einem Gefährt, das mittels Magnetfeld über dem Boden schwebt. Zudem gingen mehrere Sonderpreise verschiedener Fachrichtungen nach Baden-Württemberg.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier gratulierte den insgesamt mehr als ein Dutzend Gewinnern. Die Forschungsergebnisse und Entdeckungen könnten dazu beitragen, dass wir die Welt ein Stück besser verstehen und vielleicht sogar in Zukunft ein wenig besser leben und arbeiten könnten, sagte Steinmeier. Insgesamt hatten sich 190 Jungforscher mit 111 Projekten für den Bundesentscheid qualifiziert.

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Erstellt:
19. Mai 2019, 13:10 Uhr

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