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Bestellungen bei Maschinenbauern brechen um 22 Prozent ein

dpa/lsw Stuttgart. Schwarzer August für die baden-württembergischen Maschinenbauer: Die Bestellungen sind im Vergleich zum Vorjahresmonat um 22 Prozent eingebrochen. Das teilte der Geschäftsführer des Branchenverband VDMA, Dietrich Birk, am Freitag in Stuttgart mit. „Der August beschert dem baden-württembergischen Maschinenbau im laufenden Jahr ein Rekordtief.“ Die weltweite Konjunkturschwäche, Handelsstreitigkeiten und Unsicherheiten wegen des industriellen Strukturwandels belasteten das Geschäft. Die Bestellungen aus dem Inland seien im August um 16 Prozent und aus dem Ausland um 25 Prozent gesunken.

Ein Mann arbeitet an einer Stahlwand. Foto: Robert Schlesinger/dpa-Zentralbild/dpa

Ein Mann arbeitet an einer Stahlwand. Foto: Robert Schlesinger/dpa-Zentralbild/dpa

Erst im Juli hatte die Branche ihre Erwartungen für dieses Jahr zurückgenommen. Im Südwesten rechnet der VDMA nur noch mit einem kaum spürbaren Plus beim Umsatz von weniger als einem Prozent auf 86,1 Milliarden Euro. Für 2020 rechnen die Unternehmen, die die größten industriellen Arbeitgeber im Südwesten mit rund 348 800 Beschäftigten sind, gleichfalls mit nur einem leichten Wachstum.

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Erstellt:
4. Oktober 2019, 11:44 Uhr

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