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Buchwald defensiv: „Ehrlichkeit und Demut“ Grundtugenden

dpa Stuttgart. Guido Buchwald hat sich gegen Vorwürfe verteidigt, seine Bewerbung um das Präsidentenamt bei Fußball-Zweitligist VfB Stuttgart sei wegen finanzieller Forderungen gescheitert. „Die Aussagen des Vorsitzenden des Vereinsbeirates dieser Tage vor der Presse entsprechen nicht der Wahrheit“, schrieb Buchwald am Mittwochabend auf Facebook und reagierte damit auf Aussagen von Wolf-Dietrich Erhard.

Guido Buchwald. Foto: Christoph Schmidt/dpa/Archivbild

Guido Buchwald. Foto: Christoph Schmidt/dpa/Archivbild

Der 65-Jährige hatte am Montag gesagt: „Wir haben das Amt im Ehren- und Nebenamt ausgeschrieben - dazu gehört auch ein enger finanzieller Spielraum bei dem Thema Aufwandsentschädigung. Da hatten Guido und wir als Vereinsbeirat unterschiedliche Vorstellungen.“ Dazu kommentierte Buchwald weiter: „Mit dem Vereinsbeirat gab es auch keinerlei Verhandlungen über finanzielle Vorstellungen. Jeder der mich kennt weiß, dass Ehrlichkeit, Verlässlichkeit und auch Demut zu meinen Grundtugenden gehört.“

Der 58 Jahre alte Ex-Profi zählt nicht zu den vier verbliebenen Kandidaten für die Nachfolge des zurückgetretenen Präsidenten Wolfgang Dietrich. Buchwald beschrieb die Aufwandsentschädigung, die er genannt habe, „ungefähr auf dem Niveau des Gehaltes eines Spielers unserer zweiten Mannschaft“. Eine Diskussion oder eine Verhandlung darüber habe es nicht gegeben, beteuerte der Weltmeister von 1990.

Die VfB-Satzung lässt für die Präsidentenwahl nur zwei Kandidaten zu, die vom Vereinsbeirat aufgestellt werden müssen. Diese Entscheidung soll am 7. November bekannt gegeben werden. Dietrichs Nachfolger wird dann auf der Mitgliederversammlung am 15. Dezember gewählt.

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Erstellt:
30. Oktober 2019, 20:05 Uhr

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