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Bundesliga als „Ausbildungsliga“? Streich gibt Denkanstoß

dpa Freiburg. Sollte die Fußball-Bundesliga in Zukunft weitere Stars wie Timo Werner an finanzkräftige Clubs im Ausland verlieren, wäre das für Christian Streich kein großes Problem. Der Trainer des SC Freiburg kann sich die Bundesliga stattdessen als „Ausbildungsliga auf hohem Niveau“ vorstellen, wie er am Donnerstag sagte. „Ich habe fast 20 Jahre in der Jugend gearbeitet. Für mich ist es wunderbar, mit jungen Menschen zu arbeiten“, sagte der 55-Jährige. „Und wenn ein paar Stars dann nicht mehr da sind, sondern in England, weil da ein paar Großinvestoren sind, macht mir das nichts aus.“ Nationalstürmer Werner wechselt im Sommer zum FC Chelsea.

Freiburgs Trainer Christian Streich gestikuliert. Foto: Tom Weller/dpa pool/dpa

Freiburgs Trainer Christian Streich gestikuliert. Foto: Tom Weller/dpa pool/dpa

„Der Kunde der Bundesliga ist der Fan und Zuschauer, der in der Nordkurve steht“, sagte Streich. „Wenn diese Fußballfans sagen, diesen Weg halten wir für gut und richtig, dann ist das wunderbar.“ Dann dürfe aber auch die Erwartungshaltung nicht zu groß sein. Um diesen Weg einer „Ausbildungsliga auf hohem Niveau“ zu beschreiten, müssten laut Streich alle Clubs dahinter stehen. „Das muss dann schon einen Konsens geben untereinander und dann ist vieles denkbar“, sagte er.

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Erstellt:
25. Juni 2020, 14:23 Uhr

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