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Bundespolizei ahndet Verstöße an den Grenzübergängen

dpa Kehl/Altenheim/Neuried. Die Bundespolizei hat am Wochenende Verstöße an wegen der Coronavirus-Pandemie wieder kontrollierten Grenzübergängen zu Frankreich geahndet. Ein 39 Jahre alter Franzose widersetzte sich an der Europabrücke Kehl der Aufforderung, umzudrehen, setzte seine Fahrt ins Stadtgebiet fort und wurde später nach einer eingeleiteten Fahndung im Bereich des Grenzüberganges Altenheim wieder kontrolliert, wie die Bundespolizeiinspektion Offenburg am Montag mitteilte. Wegen des Verstoßes, und weil er „offensichtlich in Deutschland eingekauft und getankt“ habe, sei eine Sicherheitsleistung in Höhe von 250 Euro erhoben worden.

Beamte der Bundespolizei. Foto: Matthias Balk/dpa/Symbolbild

Beamte der Bundespolizei. Foto: Matthias Balk/dpa/Symbolbild

Ebenfalls wegen eines fehlenden triftigen Einreisegrundes wurde ein 25 Jahre alter Franzose am Samstag am Grenzübergang in Altenheim zurückgewiesen. Auch der Versuch, rund eine halbe Stunde später über die Europabrücke einzureisen, schlug fehl. Am Grenzübergang Kehl Passarelle versuchte am Sonntag ein 32 Jahre alte Marokkaner, über die Absperrung zu klettern und einzureisen. Ihn erwarte eine „Ordnungswidrigkeitenanzeige wegen des Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz“, teilte die Polizei mit. Darüber hinaus habe er geringe Mengen an Betäubungsmittel bei sich gehabt, was angezeigt werde.

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Erstellt:
6. April 2020, 21:23 Uhr

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