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Bundestagspetition für als IS-Kämpfer inhaftierten Sohn

dpa/lsw Berlin/Ravensburg. Mit einer Petition an den Bundestag bittet ein Mann aus dem Kreis Ravensburg um Hilfe für seinen in Syrien inhaftierten Sohn. Seit 2017 sitze der 37-Jährige als mutmaßlicher IS-Kämpfer in einem Militärgefängnis, sagte Werner P. am Mittwoch der dpa. Sein Sohn sei jedoch nicht an Gräueltaten beteiligt und nie in einer kämpferischen Einheit gewesen, schreibt P. in seiner Petition an den Bundestag. Zuerst hatte der SWR über den Fall berichtet. Ein Bundestagssprecher wollte sich nicht dazu äußern, da es keine öffentliche Petition sei.

Akten liegen vor Beginn eines Prozesses am Platz des vorsitzenden Richters. Foto: Silas Stein/Archivbild

Akten liegen vor Beginn eines Prozesses am Platz des vorsitzenden Richters. Foto: Silas Stein/Archivbild

Die ehemalige Bundesjustizministerin Herta Däubler-Gmelin (SPD) vertritt P. als Anwältin. Nach dpa-Informationen gibt es Ermittlungen der Bundesanwaltschaft in dem Fall wegen des Vorwurfs der Mitgliedschaft bei der Terrormiliz IS.

Sein Sohn sei 2012 zum Islam konvertiert, sagte P.. 2015 sei der 37-Jährige nach Syrien gereist, um dort anderen Muslimen zu helfen. Nachdem sein Nachbar von IS-Mitgliedern ermordet worden sei, habe sich sein Sohn zur Flucht nach Deutschland entschieden, sei dann aber an der türkischen Grenze festgenommen worden. Laut P. droht seinem Sohn ein Todesurteil. Die Frau seines Sohnes und das gemeinsame zwei Jahre alte Kind seien in einem Frauengefangenenlager. Dort herrschten elende und untragbare hygienische Verhältnisse, sagte P..

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Erstellt:
21. August 2019, 15:59 Uhr

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