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Bundeswehr: Heckler & Koch liefert Granatmaschinenwaffen

dpa/lsw Oberndorf. Der Waffenhersteller Heckler & Koch hat einen vier Millionen Euro schweren Auftrag von der Bundeswehr bekommen. Die bestellten Granatmaschinenwaffen sollen 2021 ausgeliefert werden, wie das Unternehmen aus Oberndorf am Neckar am Donnerstag mitteilte. Solche Waffen sehen etwas aus wie große klobige Maschinengewehre. Als Munition dienen Granaten vom Kaliber 40 Millimeter mit einer Reichweite von 1,5 Kilometern. Die fernbedienbaren Waffen sollen auf Aufklärungsfahrzeugen installiert werden.

Das Logo des Waffenherstellers Heckler & Koch. Foto: Patrick Seeger/dpa/Archivbild

Das Logo des Waffenherstellers Heckler & Koch. Foto: Patrick Seeger/dpa/Archivbild

Es ist nicht das erste Mal, dass die Bundeswehr zugreift - dieser Waffentyp von H&K ist schon seit einigen Jahren im Einsatz bei der deutschen Armee. Auch Frankreich, Großbritannien, Kanada und andere Staaten haben die Kriegswaffe bereits von der Firma gekauft.

Die Bundeswehr ist der wichtigste Kunde des deutschen Herstellers, der mit einem hohen Schuldenberg zu kämpfen hat. Nach einem heftigen Verlust 2018 läuft das Geschäft dieses Jahr besser. Für die Firma mit einem Jahresumsatz von 231 Millionen Euro (2018) ist der Granatmaschinenwaffen-Auftrag nennenswert, aber nicht von überragender Bedeutung. Viel wichtiger ist eine Ausschreibung des Bundes für einen 250 Millionen Euro schweren Sturmgewehr-Großauftrag - hierzu steht die Entscheidung noch aus.

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Erstellt:
17. Oktober 2019, 14:01 Uhr

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