Landtagswahl

BW-Jusos sind froh, wenn der Wahlkampf vorbei ist

Wird die SPD am Sonntag in Baden-Württemberg doch noch zweistellig? Viel Hoffnung scheinen die Jusos nicht zu haben.

Jusos und SPD in schwierigem Fahrwasser.

© IMAGO/Eibner/IMAGO/Eibner-Pressefoto/Franz Feiner

Jusos und SPD in schwierigem Fahrwasser.

Von Michael Maier/dpa

Der Juso-Chef in Baden-Württemberg sieht im laufenden Wahlkampf kaum noch Chancen für einen Erfolg seiner Partei. „Wir sind alle froh, wenn das am Sonntag vorbei ist“, sagte Daniel Krusic der „taz“. „Es ist deprimierend.“ Dabei sei die Stimmung an den Infoständen gar nicht so schlecht. „Die Leute reden mit uns, unsere Kandidaten kommen gut an.“ Die Kombination aus einem anstrengenden Winterwahlkampf und der Fokussierung auf Grüne und CDU habe die SPD viel Kraft gekostet.

Stoch beklagt Fokussierung auf Özdemir und Hagel

SPD-Spitzenkandidat Andreas Stoch sagte der „taz“, der medial zugespitzte Wahlkampf auf Grüne und CDU habe eine eigene Positionierung fast unmöglich gemacht. „Ich höre oft, dass Leute Özdemir wählen wollen, um Hagel zu verhindern. Da kommst du gar nicht in die inhaltliche Debatte rein.“  Für das Wahlergebnis möchte sich Stoch keine feste Zielmarke geben. „Wir wollen auf jeden Fall Zweistelligkeit erreichen“, sagte er, „ich kämpfe bis zum letzten Blutstropfen, dass wir die elf Prozent von den letzten Wahlen übertreffen.“

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Erstellt:
6. März 2026, 17:00 Uhr

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