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Cannstatter Festwirte sind gegen Rauchverbot

dpa/lsw Stuttgart. Stuttgarts Festwirte auf dem Cannstatter Wasen lehnen das angestrebte Rauchverbot des baden-württembergischen Gesundheitsministers Manne Lucha (Grüne) einheitlich ab. Das sagte deren Sprecher Werner Klauss am Dienstag vor Beginn des Volksfestes. Die Dächer der Zelte ließen ausreichend Luft durch, außerdem wäre der Großteil der Besucher enttäuscht über ein Verbot. Rauchen gehöre zur Geselligkeit dazu.

Andreas Kroll und Werner Klauss, Sprecher der Festwirte und Wirt des Festzelts. Foto: Sebastian Gollnow/Archivbild

Andreas Kroll und Werner Klauss, Sprecher der Festwirte und Wirt des Festzelts. Foto: Sebastian Gollnow/Archivbild

Lucha hatte im August angekündigt, den Koalitionspartnern nach der Sommerpause ein generelles Rauchverbot unter anderem in Festzelten, Gaststätten und Diskotheken vorzuschlagen.

Zudem wird es anders als beim Oktoberfest in München in diesem Jahr während des Volksfests keine Verbotszonen für Elektro-Scooter um den Wasen geben. „Davon haben wir ja noch nicht so viele“, sagte Jörg Schieber, der Leiter des Cannstatter Polizeireviers. Allerdings werde das Thema in den kommenden Jahren sicher zu einem größeren Problem. Lediglich auf dem Festgelände sind die neuen Fortbewegungsmittel verboten, ebenso wie Fahrräder. Laut Veranstalter sollen Piktogramme darauf hinweisen und die Ordnungsdienste darauf achten.

Rund ums Oktoberfest sind die E-Scooter verboten. Für sie gelten dieselben weiträumigen Straßensperrungen ums Festgelände wie für Autos.

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Erstellt:
24. September 2019, 13:02 Uhr

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