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CDU-Vize Strobl setzt auf Teamlösung für CDU-Führung

dpa/lsw Berlin. Der stellvertretende CDU-Vorsitzende Thomas Strobl hat sich klar für eine Teamlösung für die künftige Parteiführung ausgesprochen. „Ich glaube, dass es viele Qualitäten bei einzelnen Bewerbern gibt. Und wenn wir jeden an die Stelle nehmen, wo er seine Qualitäten am ehesten zur Geltung bringen kann, kann das eine gute Formation werden“, sagte er am Montag im ZDF-„Morgenmagazin“.

Thomas Strobl (CDU), Innenminister von Baden-Württemberg. Foto: Bernd Weißbrod/dpa/Archivbild

Thomas Strobl (CDU), Innenminister von Baden-Württemberg. Foto: Bernd Weißbrod/dpa/Archivbild

Am besten wäre es laut Strobl, wenn sich der frühere Unionsfraktionschef Friedrich Merz, NRW-Regierungschef Armin Laschet und Gesundheitsminister Jens Spahn schnell untereinander verständigten. „Dann hätten wir auch ganz kurzfristig, nämlich sofort, eine Lösung. Dann wäre klar, wie es mit der CDU in Deutschland weitergeht.“ Über den weiteren offiziellen Kandidaten, den CDU-Außenpolitiker Norbert Röttgen, sprach Strobl hingegen nicht.

Die CDU will am Montag in einer Sitzung der CDU-Spitzengremien weiter über die Nachfolge der scheidenden Parteichefin Annegret Kramp-Karrenbauer beraten. Es soll ein Fahrplan für das weitere Vorgehen vorgelegt werden. Einen Sonderparteitag zur Wahl eines neuen Vorsitzenden könnte es im Mai oder Juni geben.

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Erstellt:
24. Februar 2020, 08:55 Uhr

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