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Corona-Krise kostet Maschinenbauer reichlich Aufträge

dpa/lsw Stuttgart. Die Corona-Krise hat die Maschinenbauer im Südwesten im ersten Halbjahr spürbar Aufträge gekostet. Ende Juni lag das Niveau der Auftragseingänge um 16 Prozent unter dem des Vorjahres, wie der Branchenverband VDMA am Mittwoch mitteilte. Dabei fiel das zweite Quartal deutlich schlechter aus als das erste, zum Ende hin allerdings schon wieder mit einer besseren Tendenz. Unterschiede gab es auch zwischen In- und Auslandsgeschäft: Aus dem Ausland brachen je nach Zeitraum teils deutlich mehr Aufträge weg als aus dem Inland.

Ein Arbeiter eines Maschinen- und Anlagenbauers arbeitet an einer Wasserturbine. Foto: Stefan Puchner/dpa/Archiv

Ein Arbeiter eines Maschinen- und Anlagenbauers arbeitet an einer Wasserturbine. Foto: Stefan Puchner/dpa/Archiv

Schaut man allein auf den Juni, gingen aus dem Inland sogar mehr Aufträge ein als im Vorjahr. Der VDMA führt das allerdings auf einen extrem schwachen Juni 2019 zurück. „Die Nachfrage bleibt das Sorgenkind der Unternehmen, die Impulse aus den in- und ausländischen Märkten schmerzlich vermissen“, sagte der Geschäftsführer des VDMA Baden-Württemberg, Dietrich Birk.

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Erstellt:
5. August 2020, 11:11 Uhr

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