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Delegiertenwahl-Streit: SPD-Kreisvorsitzender tritt zurück

dpa/lsw Pforzheim. Nach Querelen rund um eine Delegiertenwahl Ende Juli ist der Pforzheimer SPD-Kreisvorsitzende Christoph Mährlein von seinem Amt zurückgetreten. Das teilte er am Dienstag schriftlich mit, ohne näher auf die Gründe einzugehen. Die Wahl vom 27. Juli war von Stadtrat Uwe Hück angefochten worden und Neuwahlen wurden angesetzt. Aus Protest gegen diese Entscheidung hatten verschiedene Mitglieder des Kreisvorstandes den Rücktritt Mährleins gefordert. Mährlein selbst war am Mittwoch nicht zu erreichen.

Boxen mit dem Logo der SPD stehen übereinander. Foto: Daniel Karmann/dpa/Symbolbild

Boxen mit dem Logo der SPD stehen übereinander. Foto: Daniel Karmann/dpa/Symbolbild

Die Delegierten sollen die Kandidaten nominieren, die für Pforzheim in den Bundestag und Landtag sollen. Doch in der Pforzheimer SPD gibt es Streit: Die einen unterstützen Politneuling Uwe Hück, die anderen wollen ihn nicht im Landtag sehen. Anhänger Hücks hatten sich bei der Delegiertenwahl Ende Juli aber kaum durchgesetzt.

Die Pforzheimer SPD ist mit 320 Mitgliedern der größte SPD-Ortsverein in Baden-Württemberg. Dort gibt es schon länger Unruhe, weil Hück mit dem Landtag liebäugelt. Zunächst hatte er den Bundestag angepeilt. Von der Bundestagsabgeordneten Katja Mast gab es dagegen aber kräftigen Gegenwind. Sie vertritt seit 2005 den Wahlkreis.

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Erstellt:
26. August 2020, 15:03 Uhr

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