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Diagnose von Fälschungen: Polizei und Hochschule kooperieren

dpa/lsw Stuttgart. Damit die Polizei künftig gefälschte Dokumente besser erkennen kann, arbeiten das Landeskriminalamt und die Hochschule der Medien Stuttgart an einem gemeinsamen Projekt. Mit gefälschten Dokumenten und Identitätsbetrügereien habe man es in vielen Kriminalitätsbereichen zu tun, teilte das Innenministerium am Donnerstag in Stuttgart mit. Künstliche Intelligenz solle die Prüfung von Dokumenten künftig deutlich beschleunigen. Für das Projekt mit dem Institut für Angewandte Künstliche Intelligenz stehen den Angaben nach gut eine Million Euro zur Verfügung.

Eine Frau hält gefälschte Dokumente in den Händen. Foto: picture alliance / dpa / Symbolbild

Eine Frau hält gefälschte Dokumente in den Händen. Foto: picture alliance / dpa / Symbolbild

„Die Digitalisierung und die neuen Technologien bestimmen die Entwicklungen der heutigen Zeit“, erklärte Innenminister Thomas Strobl. Künstliche Intelligenz und das sogenannte Deep Learning - eine Art tiefergehendes Lernen von Maschinen mit Hilfe neuronaler Netze - seien die nächste Stufe der Evolution der Kriminaltechnik und könnten ganz neue Möglichkeiten der Spurenauswertung eröffnen.

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Erstellt:
23. April 2020, 14:36 Uhr

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