Digitale Schule: Eisenmann schwere Versäumnisse vorgeworfen

dpa/lsw Stuttgart. Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) hat aus Sicht der Opposition im Landtag die Digitalisierung der Schulen völlig verschlafen. Der bildungspolitische Sprecher der FDP-Fraktion, Timm Kern, sprach am Mittwoch im Landtag von einer „hartnäckigen Arbeitsverweigerung“ der Regierung was die Zukunftsfähigkeit des Landes angeht. SPD-Bildungsexperte Stefan Fulst-Blei sagte, viel zu lange habe man Eisenman „zum Jagen tragen“ müssen bei der Digitalisierung der Schulen. Fulst-Blei nannte etwa die mangelhafte Ausstattung von Lehrern mit Laptops und Tablets und eine nicht ausreichende digitale Fortbildung - das seien Versäumnisse aus der Vor-Corona-Zeit, die die Schulen massiv eingeholt hätten.

Ein Schüler tippt auf einem Tablet. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa/Symbolbild

Ein Schüler tippt auf einem Tablet. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa/Symbolbild

Eisenmann räumte ein, dass es Handlungsbedarf gebe. Allerdings finanzierten Bund und Länder etwa 300 000 Laptops für die Schulen im Land. Der Landtag habe zudem vor kurzem neun Millionen Euro Förderung für die digitale Fortbildung von Lehrern bewilligt.

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Erstellt:
2. Dezember 2020, 11:32 Uhr

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