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Dix-Gemälde angekauft: Kinderporträt bleibt in Stuttgart

dpa/lsw Stuttgart. Das Gemälde „Ursus mit Kreisel“ des Künstlers Otto Dix gehört nun dem Kunstmuseum Stuttgart. Das Kunstwerk aus dem Jahr 1928 hing schon seit 2006 immer wieder in der Dauerausstellung, bislang aber als Leihgabe, wie das Kunstmuseum am Freitag mitteilte. Die Stadt Stuttgart, die Ernst von Siemens Kunststiftung und die Kulturstiftung der Länder haben das Gemälde für das Museum angekauft.

Das Kunstmuseum (r) in Stuttgart. Foto: Marijan Murat/dpa/Archivbild

Das Kunstmuseum (r) in Stuttgart. Foto: Marijan Murat/dpa/Archivbild

Der vorherige Eigentümer hatte das Gemälde nach Angaben des Museums verkaufen wollen. Nun sei es für die Sammlung gesichert. „Der Verkauf von "Ursus mit Kreisel" hätte eine schmerzliche, kaum zu schließende Lücke in den Bestand unserer Dix-Sammlung gerissen“, sagte die Museumsdirektorin, Ulrike Groos. Das Museum habe die weltweit größte Sammlung von Kinderbildnissen von Otto Dix.

Die Kulturstiftung der Länder habe 471 677 Euro beigesteuert, teilte sie weiter mit. Ein Sprecher der Ernst von Siemens Kunststiftung sagte, man rede grundsätzlich nicht über Beträge. Eine Sprecherin der Stadt Stuttgart sagte, deren Anteil könne nicht genannt werden, da die Förderung in einer nichtöffentlichen Sitzung beschlossen worden sei. Außerdem könne man ansonsten Rückschlüsse auf den Gesamtbetrag ziehen, die der Verkäufer - eine Privatperson - erhalten hat.

Der 1891 geborene Maler gilt als einer der bedeutendsten deutschen Maler und Grafiker des 20. Jahrhunderts. „Ursus mit Kreisel“ zeigt seinen Sohn im Alter von etwa einem Jahr, laut Kunstmuseum ist es ein „zentrales Kinderporträt“ in seinem Schaffen.

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Erstellt:
25. Oktober 2019, 13:38 Uhr

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