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Dreyer hat Verständnis für Nahles: gegen Personaldebatte

dpa Mainz. Die stellvertretende SPD-Bundesvorsitzende Malu Dreyer hat Verständnis für die Entscheidung von Andrea Nahles geäußert. Nahles hatte am Montagabend überraschend angekündigt, sich als SPD-Fraktionschefin in der kommenden Woche den Abgeordneten vorzeitig zur Neuwahl stellen zu wollen. Ursprünglich war dies in der Fraktion für September vorgesehen.

Malu Dreyer, Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz, spricht auf einer Pressekonferenz in der Staatskanzlei. Foto: Arne Dedert/Archivbild

Malu Dreyer, Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz, spricht auf einer Pressekonferenz in der Staatskanzlei. Foto: Arne Dedert/Archivbild

Nachdem deutlich geworden sei, dass es viel Aufregung in der Fraktion gebe, habe sie Verständnis dafür, dass Nahles offensiv mit der Frage umgehe und die Entscheidung nach vorne ziehe, um Klarheit zu schaffen, sagte Dreyer am Dienstag in Mainz nach einem Treffen der SPD-Fraktionsspitzen aus Rheinland-Pfalz, dem Saarland, Hessen und Baden-Württemberg. „Wir sind uns übrigens einig, dass wir keine Personaldebatten wollen, sondern dass wir uns kümmern wollen um das, was in der SPD nach vorne zu bringen ist - und das bringt uns heute auch zusammen.“

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Erstellt:
28. Mai 2019, 17:14 Uhr

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