Dürr arbeitet bei Batterietechnik mit japanischem Partner

dpa/lsw Bietigheim-Bissingen. Ein neuer Partner aus Japan soll dem Anlagenbauer Dürr den Weg zu besseren Geschäften mit den Herstellern von Elektroauto-Batterien ebnen. Dürr hat sich dazu mit Techno Smart zusammengetan, einem Spezialisten für Anlagen zur Beschichtung von Batterie-Elektroden, wie es in einer Mitteilung des Unternehmens vom Freitag heißt. Solche Anlagen baut das Unternehmen aus Bietigheim-Bissingen zwar auch selbst, diese zielen aber vor allem auf die Herstellung kleinerer Batterien etwa für Kopfhörer oder Hörgeräte. „Größter Wachstumstreiber im Markt der Batteriefertigungstechnik ist jedoch die Elektromobilität“, hieß es. Da sei Techno Smart gut aufgestellt. Dürr wiederum steuere den Marktzugang außerhalb Asiens sowie seine bewährte Technik zur Lösemittelrückgewinnung bei der Beschichtung bei.

Das Logo des Anlagenbauers Dürr klebt auf einem Sealing-Roboter. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Archivbild

Das Logo des Anlagenbauers Dürr klebt auf einem Sealing-Roboter. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Archivbild

Im vergangenen Jahr hat Dürr nach eigenen Angaben für rund 400 Millionen Euro Aufträge für Produktionstechnik für Elektroautos erhalten. Das war ein knappes Viertel aller Aufträge in der Automotive-Sparte.

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Erstellt:
4. September 2020, 13:00 Uhr

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