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Züge am Stuttgarter Hauptbahnhof: Ab Freitag nach Plan

dpa/lsw Stuttgart. Ein Kabelbrand im Stuttgarter Hauptbahnhof hat dem Bahnverkehr zu Schaffen gemacht. Viele Züge fielen aus oder hielten tagelang nicht in der Landeshauptstadt. Nun ist Besserung in Sicht.

Ein Löschfahrzeug fährt mit Blaulicht über eine Straße. Foto: Carsten Rehder/dpa/Archivbild

Ein Löschfahrzeug fährt mit Blaulicht über eine Straße. Foto: Carsten Rehder/dpa/Archivbild

Drei Tage nach dem Kabelbrand am Stuttgarter Hauptbahnhof sollen an diesem Freitag nahezu alle Züge wieder planmäßig fahren. Die Instandsetzungsarbeiten gehen stetig voran, wie die Deutsche Bahn am Donnerstag mitteilte. Der Regionalverkehr hielt demnach seit dem Nachmittag wieder nahezu komplett im Hauptbahnhof. Der Fernverkehr sollte am Freitagmorgen folgen. Bis auf die Verbindung von Klagenfurt über Stuttgart nach Frankfurt am Main sollen dann wieder alle Züge nach Plan fahren.

Am Dienstagmorgen war es unter den Gleisen des Bahnhofs zu einem Rohrbruch gekommen, der einen Kurzschluss in einem Verteilerkasten ausgelöst hatte. Dieser wiederum hatte einen Kabelbrand entfacht. Während des anschließenden Feuerwehreinsatzes waren die Gleise am Dienstagvormittag stundenlang gesperrt. Züge fielen reihenweise aus oder wurden umgeleitet.

Durch das Feuer funktionierten unter anderem die Durchsagen und die Beleuchtung nicht mehr. Zudem fielen die Kommunikationstechnik aus sowie die Möglichkeit, im Stellwerk die Belegung der Gleise zu kontrollieren. Laut Bahn sind die Info- und Anzeigetafeln und die Lautsprecher größtenteils wieder in Betrieb. An der Instandsetzung der restlichen Technik werde mit Hochdruck gearbeitet.

Der Brand hatte für Reisende massive Einschränkungen zur Folge. So entfiel etwa auf den Fernverkehrsverbindungen nach Frankfurt, Graz, Karlsruhe, Köln, München und Paris der Halt am Hauptbahnhof. Als Ersatzhalt dient bei einigen Verbindungen der Bahnhof in Esslingen am Neckar. Im Nahverkehr war etwa die Regional-Express-Verbindung nach Friedrichshafen komplett ausgefallen. Viele andere Verbindungen begannen und endeten früher.

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Erstellt:
6. Februar 2020, 06:52 Uhr

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