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Eisenmann will CDU stärker umweltpolitisch profilieren

dpa/lsw Stuttgart. Die CDU muss sich nach den Worten der designierten Spitzenkandidatin für die Landtagswahl, Susanne Eisenmann, stärker umweltpolitisch profilieren. „Die Bewahrung der Schöpfung gehört zur christlichen Grundausrichtung der Partei“, sagte die derzeitige Kultusministerin der „Stuttgarter Zeitung“ (Mittwoch). „Aber ich spüre auf allen Ebenen der CDU, dass wir bei diesem Thema wenig Kompetenz und wenig Glaubwürdigkeit zugewiesen bekommen.“ Das sei schlecht für die CDU, es handele sich um ein entscheidendes Thema. CDU-Landeschef Thomas Strobl hatte erklärt, zugunsten von Eisenmann auf die Spitzenkandidatur seiner Partei zur Landtagswahl 2021 verzichten zu wollen.

Susanne Eisenmann (CDU), Ministerin für Kultus, Jugend und Sport von Baden-Württemberg. Foto: Fabian Sommer

Susanne Eisenmann (CDU), Ministerin für Kultus, Jugend und Sport von Baden-Württemberg. Foto: Fabian Sommer

Wer Eisenmanns Gegner bei den Grünen wird, ist noch offen. Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) regiert seit 2011. Er hat sich noch nicht dazu geäußert, ob er für eine dritte Amtszeit antritt. Eisenmann beteuerte, keine Angst vor Kretschmann als Person zu haben. „Ich schätze ihn. Er hat dem Land gutgetan.“ Aber es gehe jetzt um die Zukunft. „Wo soll dieses Land in zehn Jahren stehen? Das ist die zentrale Frage, das ist der Ausgangspunkt meines Denkens“, sagte sie. „Da braucht das Land einen anderen Ansatz.“

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Erstellt:
29. Mai 2019, 09:59 Uhr

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