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ElringKlinger stimmt Aktionäre auf Einbußen ein

dpa/lsw Stuttgart. Der Autozulieferer ElringKlinger stellt sich angesichts der Corona-Krise auf ein mageres Jahr 2020 mit deutlichen Einbußen ein. Zwar gehe man davon aus, noch besser abzuschneiden als der Markt insgesamt. Zugleich werde man neben großen Umsatzeinbußen aber auch „deutliche Ergebniseffekte“ sehen, sagte Vorstandschef Stefan Wolf am Dienstag laut Redetext bei der Hauptversammlung des Unternehmens. „Vieles hängt von der erhofften Erholung im zweiten Halbjahr ab. Dann wird sich zeigen, ob die massiven Auswirkungen des zweiten Quartals kompensiert werden können“, betonte Wolf.

„ElringKlinger“ steht auf einer Wand auf dem Gelände des Autozulieferers. Foto: Tom Weller/dpa/Symbolbild

„ElringKlinger“ steht auf einer Wand auf dem Gelände des Autozulieferers. Foto: Tom Weller/dpa/Symbolbild

Eine verlässliche Prognose sei nach wie vor schwer möglich. Es sei aber klar, dass das Niveau des Ergebnisses erkennbar unter dem des Vorjahres liegen werde, hieß es. Die Pandemie sei eine nie dagewesene Herausforderung. ElringKlinger sei aber sowohl finanziell als auch strategisch richtig aufgestellt, um sie zu meistern, betonte Wolf.

ElringKlinger ist vor allem mit Komponenten für den klassischen Verbrennungsmotor groß geworden, inzwischen aber auch stark in der Entwicklung von Elektroantrieben und Brennstoffzellen engagiert. Trotz eines deutlichen Umsatzrückgangs hatte das Unternehmen aus Dettingen/Erms beim Gewinn im ersten Quartal noch besser ausgesehen als im Vorjahr. Der Trend werde aber im zweiten Quartal nicht zu halten sein, sagte Wolf. Die Zahlen dafür legt das Unternehmen im August vor.

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Erstellt:
7. Juli 2020, 14:10 Uhr

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