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EnBW sucht Chancen in der Corona-Krise

dpa/lsw Karlsruhe. Die Corona-Pandemie verstärkt nach Überzeugung des EnBW-Vorstandschefs Frank Mastiaux die Bedeutung krisenfester Infrastruktur und könnte damit Chancen für das Unternehmen bieten. „Das bestätigt grundsätzlich unsere strategische Ausrichtung“, sagte er laut Pressemitteilung bei der Online-Hauptversammlung des Unternehmens am Freitag. EnBW beschäftigt sich unter anderem damit, Stromnetze und andere kritische Infrastrukturen gegen Angriffe von außen zu schützen.

Frank Mastiaux, Vorstandsvorsitzender beim Energiekonzern EnBW. Foto: Uwe Anspach/dpa/Archivbild

Frank Mastiaux, Vorstandsvorsitzender beim Energiekonzern EnBW. Foto: Uwe Anspach/dpa/Archivbild

Für das Geschäftsjahr 2020 hält die EnBW trotz erwarteter Auswirkungen der Corona-Krise auf Teilbereiche des operativen Geschäfts an der bisherigen Ergebnisprognose fest. Das um Sondereffekte bereinigte operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Adjusted Ebitda) werde voraussichtlich zwischen 2,75 und 2,9 Mrd. Euro liegen – und damit in einer Bandbreite von 13 bis 19 Prozent über dem Vorjahr, kündigte Mastiaux an.

Die weitere Entwicklung der Corona-Pandemie und ihre Auswirkungen auf die Wirtschaft und das Unternehmen würden sehr genau beobachtet. „Wir sind darauf vorbereitet, gegebenenfalls sehr schnell mit weiteren Gegenmaßnahmen zu reagieren, falls dies notwendig sein sollte.“

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Erstellt:
17. Juli 2020, 12:18 Uhr

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