Landtagswahl Baden-Württemberg
Aktuelle Hochrechnungen: Grüne hauchdünn vor CDU
Kopf-an-Kopf-Rennen in Baden-Württemberg: Aktuelle Hochrechnungen sehen weiterhin einen Vorsprung der Grünen – doch der Abstand zur CDU wird immer geringer.
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Cem Özdemir liegt mit den Grünen laut Hochrechnungen vor der CDU und Manuel Hagel.
Von Sebastian Winter/dpa
Bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg liegen die Grünen aktuellen Hochrechnungen zufolge knapp vor der CDU. Doch der Vorsprung der Grünen um Spitzenkandidat Cem Özdemir schmilzt.
Die AfD wird drittstärkste Kraft und kann ihr Wahlergebnis etwa verdoppeln. Die SPD schafft es demnach nur knapp ins Landesparlament. Die FDP und die Linke sind den Hochrechnungen zufolge nicht im neuen Landtag vertreten.
Landtagswahl Baden-Württemberg: Grüne an der Spitze, CDU knapp dahinter
Die Grünen mit Spitzenkandidat Cem Özdemir kommen nach den Hochrechnungen auf 30,3 (ARD 21.48 Uhr, ZDF 21.45 Uhr). Sie können ihr Resultat von 2021 (32,6 Prozent) knapp halten. Im Wahlkampf hatte aber die CDU lange deutlich vorn gelegen. Erst im Wahlkampfendspurt gelang den Grünen eine Aufholjagd.
Die CDU von Landeschef Manual Hagel liegt bei beiden Hochrechnungen bei 29,7 Prozent. 2021 hatte sie 24,1 Prozent bekommen.
Landtagswahl Baden-Württemberg: AfD mit Sprung, SPD bricht ein
Die AfD (18,7 bei ARD beziehungsweise 18,8 Prozent bei ZDF) kann ihren Stimmenanteil etwa verdoppeln (2021: 9,7 Prozent).
Die SPD liegt den Hochrechnungen zufolge mit 5,5 Prozent nur knapp über der Fünf-Prozent-Hürde. Im Vergleich zu 2021 (11,0 Prozent) hat sich ihr Ergebnis etwa halbiert.
FDP und Linke scheitern knapp
Die FDP fliegt laut Hochrechnungen mit 4,4 Prozent aus dem Landtag, nachdem sie vor fünf Jahren noch 10,5 Prozent geholt hatte. Die Linke schafft es mit 4,4 Prozent ebenfalls nicht ins Landesparlament.
Landtagswahl in Baden-Württemberg: Die aktuelle Hochrechnung
- Grüne: 30,3 Prozent
- CDU: 29,7 Prozent
- AfD: 18,7 beziehungsweise 18,8 Prozent
- SPD: 5,5 Prozent
- FDP: 4,4 Prozent
- Linke: 4,4 Prozent
- Andere: 7,0 Prozent beziehungsweise 6,9 Prozent
Weitere Hochrechnungen werden im Verlauf des Abends erwartet, ehe nach Auszählung aller Stimmen das amtliche Ergebnis bekannt gegeben wird.
