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Erzbischof Burger: Religionsfreiheit und Risiken austarieren

dpa/lsw Freiburg. Der Freiburger Erzbischof Stephan Burger hat sich für eine Öffnung von Gottesdiensten ausgesprochen, „wo diese verantwortet realisierbar sind“. „Hier sind wir als Verantwortliche in der Kirche mit unseren Politikern im Gespräch“, sagte Burger in einer am Samstag veröffentlichten Videobotschaft. „Hier ringen wir mit den verschiedenen Positionen und Verantwortlichkeiten. Und das heißt, eine garantierte Religionsfreiheit mit den gegebenen Risiken auszutarieren.“

Der Freiburger Erzbischof Stephan Burger. Foto: Patrick Seeger/dpa/Archivbild

Der Freiburger Erzbischof Stephan Burger. Foto: Patrick Seeger/dpa/Archivbild

Burger sprach von einer Diskrepanz in den Erwartungen, die an ihn gerichtet würden. Es gebe Bitten, endlich dafür Sorge zu tragen, dass Gottesdienste wieder öffentlich und in Gemeinschaft gefeiert werden dürften. Andere Stimmen seien dagegen, vorschnell auf eine Öffnung hinzuarbeiten und damit Risikogruppen zu gefährden.

„Kurz und knapp könnte man sagen: Hier tut sich eine Spannung auf zwischen der freien, im Grundgesetz garantierten Religionsausübung und der Verantwortung von Staat und Kirche, angemessen auf eine Bedrohung, die jetzt durch das Coronavirus entstanden ist, zu reagieren“, sagte Burger.

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Erstellt:
25. April 2020, 17:05 Uhr

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